Privatinstitut für gesunde Ernährung und Bewegung e.V.
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DIE FOLGEN VON ÜBERGEWICHT

GESUNDHEITLICHE AUSWIRKUNGEN

 

Todesfälle:

ca. 36.600 Menschen sterben jährlich an den Folgen von Übergewicht in Deutschland.1 In der Europäischen Region der WHO geht man für das Jahr 2000 von mehr als 1 Mio. Todesfällen und mehr als 12 Mio. "krank verbrachten Lebensjahre[n]"1 aus.

 

Folgeerkrankungen mit zum Teil weiteren Todesfällen:

Herzinfarkte, Schlaganfälle, Diabetes (Typ 2), Krebs, Karies, Arthrose, Allergien, Bandscheibenleiden, Verstopfungen/Vergiftung und Gelenkschäden können als direkte und indirekte Folgeerkrankungen von Übergewicht und Fettleibigkeit auftreten.

 

Einflussfaktor Bewegungsmangel: 

Die WHO hat fehlende körperliche Aktivität als Hauptgrund für Herz-Kreislauf-, Krebs- und Diabetes-Erkrankungen eingestuft. Vor allem in Kombination mit Übergewicht steigt das Risiko für Schäden am passiven Bewegungsapparat. Wird die Muskulatur nicht trainiert, kann sie die Gelenke nur unzureichend vor Bewegungen und Stößen schützen. Muss das gesamte Gewicht von den Gelenken getragen werden, verschleißen diese (Arthrose). 

 

Außerdem führt Bewegungsmangel zu Schäden an Haltung und Beweglichkeit. Schmerzen im Rücken und eine erhöhte Sturzgefahr sind mögliche Folgen.   

 


ÖKONOMISCHE AUSWIRKUNGEN

 

Neben dem persönlichen gesundheitlichen Risiko für jeden Einzelnen stellen Übergewicht und Adipositas eine extreme Belastung für das Gesundheitssystem und die Gesellschaft insgesamt dar.

 

Kosten:

Zusätzlich zu direkten Kosten für die ärztliche Versorgung von Folgeerkrankungen entstehen für Arbeitgeber und Krankenkassen indirekte Kosten aufgrund von Fehlzeiten. Die jährlichen Ausgaben in Deutschland, die auf Übergewicht und Fettleibigkeit zurückgeführt werden können, liegen aktuell bei ca. 20 Milliarden €(Schätzung für das Jahr 2020: 25 Milliarden €)

 

 


 

Für viele Menschen bedeutet das:

 

...Krankenkassenbeiträge, die dramatisch ansteigen werden oder gar nicht mehr bezahlt werden können.

...eine verminderte Lebensqualität, Arbeitsunfähigkeit oder sogar Abhängigkeit von der Hilfe und Pflege anderer.

QUELLE:

1 WHO (2007): Die Herausforderung Adipositas und Strategien zu ihrer Bekämpfung in der Europäischen Region der WHO. Zusammenfassung. [Publikation nur online erhältlich], S. 1f.